XR CROSSMAX: Vom Haustor bis zum Trail
Er ist wohl einer der ersten Schuhe von Salomon, der auch wirklich gut auf asphaltiertem Untergrund gelaufen werden kann. Dazu ist er herrlich bequem. Der XR CROSSMAX im Test.


Der XR CROSSMAX ist auf dem Trail zuhause, aber auch auf der Straße eine Option.
Raus aus dem Haus und ab ins Gelände, das ist in letzter Zeit häufig des Testers Devise! Der Frühlingsmarathon ist Geschichte, jetzt läuft der Allrounder auch liebend gerne wieder auf unwegsamem Terrain. Von der Haustür zur Trailstrecke sind es allerdings zwei Kilometer, die müssen auf Asphalt gelaufen werden. Der neue XR CROSSMAX von Salomon ist angeblich auch dafür prädestiniert.
Skepsis und zwei Fragen
Da der Tester noch niemals zuvor in einem Salomon-Modell gelaufen, sondern nur in der Freizeit damit herumspaziert ist, geht er mit Skepsis an die Sache heran. Zwei Fragen beschäftigen ihn:
- Wie verhält sich der Schuh des Trailrunning-Spezialisten auf hartem Asphalt?
- Wie komme ich mit dem ungewohnten Schnellschnürsystem zurecht?
Nach vier Testläufen steht fest: Wie die Modellbeschreibung verspricht, eignet sich der XR CROSSMAX sowohl fürs Gelände – dort ist er sowieso zuhause – als auch für asphaltierten Strecken. Das Profil ist nicht ganz so grob und tief wie bei anderen Salomon-Rennern, der Tester "pickt" nicht unangenehm auf dem Asphalt. Der Schuh wirkt nicht allzu hart, das Abrollverhalten ist, sobald der Schuh ein par Mal (weicher) gelaufen ist, angenehm. „Harmonisch“, so beschreibt es der Ausrüster, das kann der Tester auf jeden Fall unterstreichen.
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Leichte 340 Gramm, tolles Design
Darüber hinaus liefert die Guidance-Version, das Stabilitätsmodell des Laufschuhs, der Überpronation bei Bedarf eine gute Stütze. 340 Gramm bringt dieses Modell auf die Waage, das hört sich nicht gerade leicht an, fühlt sich aber überraschenderweise so an. Vielleicht ist es das angenehm weiche Obermaterial, das für sensationellen Komfort und exzellente Passform (seamless, also keine Nähte im Schuhinneren) sorgt. Bei Farbgebung und Design ist Salomon ohnehin (ganz subjektiv gesehen) meisterlich. Ein Salomon-Schuh mit Grundfarbe weiß ist fast kein Salomon-Schuh, ist man versucht zu sagen.
Immer sicher, immer stabil
Aber jetzt direkt ins Gelände. Aufgrund des fehlenden Vergleichs kann der Testläufer nur beurteilen, wie ihm dieser konkrete Schuh bei Bergauf- und Bergabpassagen bzw. auf holprigem Untergrund behagt. Die so genannte Contagrip-Außensohle besteht laut Hersteller aus zwei verschiedenen Gummimischungen: eine härtere für den stark beanspruchten Fersenteil, eine weichere vorne für die Sohle, das bietet ausgezeichneten Grip. Auch dann, wenn es ein wenig matschig unter der Sohle wird. Gerutscht ist der Tester nicht spürbar. Beim Bergablaufen, nicht unbedingt eine Stärke des Testläufers, dominierte das Gefühl der Sicherheit und Stabilität. Auch hier kein störendes Rutschen, kein Ausbrechen aus der Richtung oder Linie.
Wie ist der Tester mit der Salomon-eigenen Schnürung zurecht gekommen? Weiter auf Seite 2!
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